Der Heilige Johannes Paul II

Widok na okno papieskie w Krakowie, z wizerunkiem Jana Pawła II
Przemierzając małopolskie miasta i wsie, co krok trafiamy na miejsca związane z osobą Karola Wojtyły. Papież Jan Paweł II pochodził z Małopolski, tu dorastał, uczył się, tu także pełnił posługę kapłańską i biskupią aż do wyboru na Stolicę Piotrową.

Beim Durchqueren von Städten und Dörfern von Małopolska treffen wir überall auf Orte, die mit Karol Wojtyła verbunden sind. Papst Johannes Paul II. stammt aus Małopolska, hier wuchs er auf, besuchte die Schule, hier war er Priester und Bischof bis zu seiner Wahl zum Papst.
Die Heimatstadt von Karol Wojtyła ist Wadowice. In Wadowice verbrachte er seine Schulzeit. Nach seinem Gymnasialabschluss zog er 1938 mit seinem Vater nach Krakau, um an der Jagiellonen-Universität Polonistik zu studieren und um seiner Schauspielleidenschaft zu frönen. Der Ausbruch des II. Weltkriegs durchkreuzte aber die Studienpläne des tiefreligiösen Wojtyła und die Erfahrungen der Besatzung und des Todes seines Vaters brachten ihn zu seiner Entscheidung für den Priesterstand. Seit 1942 ging er zum geheimen Metropolenpriesterseminar in Krakau. Die Priesterweihe erhielt er 1946 nach dem Krieg, wonach er noch für zwei Jahre sein Theologiestudium in Rom fortsetzte. Nach seiner Rückkehr in die Heimat hat er die kleine Pfarrei in Niegowić bei Wieliczka übernommen. Nach sieben Monaten kehrte er nach Krakau zurück, um einer der Pioniere der „touristischen“ Seelsorge zu werden. Mit Jugendgruppen wanderte er durch die Berge und machte Kajaktouren mit, sein Theologiestudium hat er jedoch nicht abgebrochen.
1958 erhielt Karol Wojtyła seine Bischofsweihe, danach nahm er aktiv an den Vorbereitungsarbeiten für das Zweite Vatikanische Konzil teil. Schon fünf Jahre später wurde er zum Krakauer Metropolit, und 1967 ernannte ihn Papst Paul VI. zum Kardinal. Er wurde nicht nur im Polen zur bekannten Kirchenautorität, Philosoph, Denker und Theologen. Darum war die Entscheidung des Konklaves über die Wahl Karol Wojtyłas zum Papst am 16. Oktober 1978 für Kirchenkundige keine Überraschung.
Der neue Papst nahm den Namen Johannes Paul II. an und traf schon bald einige für die Kirche bedeutende Entscheidungen. Er war vor allem ein Pilgerpapst, der alle bewohnten Kontinente bei seinen 104 Reisen, darunter acht in seine Heimat, besuchte. Von großer Bedeutung war auch sein Wirken zugunsten des Ökumenismus. Als erster Papst besuchte er eine jüdische Synagoge, er betete sogar mit Muslimen in Moscheen. Er gab 14 Enzykliken heraus, von denen viele bahnbrechend für die Kirche waren. Das Pontifikat von Johannes Paul II. war das längste (nach den Pontifikaten des hl. Petrus und des sel. Pius IX.) und dauerte bis zu seinem Tod, am 02. April 2005.

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